20. Thüringer Opticup

2018-05 Protokoll Thüringer Opticup

Bei herrlichstem Seglerwetter, Sonne und stetigem Wind um Stärke drei starteten die Thüringer Segler und Seesportler mit dem 20. Thüringer Opticup in die Saison 2018. 52 Sportler aus zehn Vereinen kämpften in den Bootsklassen Optimist, 420er und Ixylon um die Pokale und die ersten wichtigen Ranglistenpunkte.

Klasse Optimist

Das zahlenmäßig größte Feld stellten dabei die Kinder in ihren Optimist-Jollen, welches allerdings einen Zweikampf zwischen den Gastgebern vom Club maritim und den Gästen von der Marinejugend Hof sich entwickelte. Am Ende hatten mit Julian Richter, Justus Niemeier und Hannah Trappe gleich drei Erfurter die Nase vorn. Bemerkenswert war auch der Einstieg von Hannahs Bruder Konstantin Trappe, der mit erst 9 Jahren bei seiner ersten Ranglistenregatta gleich auf Platz 9 kam.

Klasse 420er

In der Jugendwertung der 420er dominierten auf dem Wasser die Oelsnitzer Len Wollner/Eric Schneider sowie die Segler des TSC Hohenwarte Lucas Harrenberg/Gina Enders Feld der dreizehn Boote. Von den Gastgebern konnten Marius Trappe/Henri Jung noch recht gut mithalten und hatten nur fünf Punkte Rückstand auf die führenden beim Segeln. Mit einer konzentrierten Leistung beim Knoten und einem ebenfalls guten Platz beim Wurfleinewerfen reichte es für die beiden Lokalmadatoren am Ende sogar noch zum Sieg in der Mehrkampfwertung . Platz zwei ging an das Oelsnitzer Boot vor den beiden Stuttgartern Andreas Bossenz/Silvia Blumhardt. Bitter für das zweite Erfurter Boot mit Theo Sell/Elias Tischoff, die mit einer starken kämpferischen Leistung und nur zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei am Ende nur auf den fünften Platz kamen.

Klasse Ixylon

In der Klasse Ixylon landeten die Erfurter einen Dreifachsieg durch Jörg Junker/Benedikt Funk vor Christoph Weißflog/Florian Sell und Steffi und Martin Rosen. Jörg und Benedikt dominierten das Feld auf dem Wasser und gewannen alle vier Läufe und holten sich damit den Vorsprung um ihren Patzer im Wurfleinewerfen auszumerzen. Die beiden anderen Erfurter Boote profitierten von einem Materialschaden der Gothaer Enrico Jauch/Florian Zenker, die das Knoten und Werfen deutlich für sich entschieden, aber aufgrund Defekts im Segeln nur auf den 5. Platz kamen.