Das Protokoll ist eingestellt auf der Seite unseres Verbandes unter www.seesport.eu.

Mit starken Teams aus Erfurt, Gotha und Sömmerda sowie Einzelstartern aus Altenburg nahmen die Thüringer Seesportler am ersten Saisonhöhepunkt des Seesportverbandes, den Deutschen Einzelmeisterschaften in Hoyerswerda, teil. In einigen Disziplinen und auch bezüglich des launischen Aprilwetters wurden die Meisterschaften streckenweise zu einer Zitterparty. So gab es sportlich wie meteorologisch viele sonnige Momente aber auch heftige Regenschauer. Die im Nachwuchsbereich in den letzten Jahren erfolgsverwöhnten Erfurter mussten in den Kinderaltersklassen überraschend viele Medaillen an den Dauerrivalen Greifswald abgeben. Jedoch konnten Hedy Kiss und Eric Westhaus mit ihren Titeln im Knoten, Ben Stiebritz mit seinem Vizemeister im Mehrkampf und Eric Westhaus mit seinem Vizemeister im Klettern und Jara Niemeier und Janik Reichmann mit ihren Bronzemedaillen im Knoten die Thüringer Ehre hochhalten. Gewohnt dominant konnten sich die Jugendlichen vom Club maritim in Szene setzen. Besonders erfreulich waren die Dreifachsiege der weiblichen Jugend im Mehrkampf durch Hannah Trappe, Marlene Kornmaul und Jamie Lee Hoppe und der Doppelsieg im Mehrkampf durch Justus Niemeier und Julian Richter. Auch im Knoten konnte die weibliche Jugend vom Alperstedter See einen Dreifachsieg einfahren und Julian Richter seinen Meistertitel verteidigen. Gewohnt erfolgreich präsentierten sich die Frauen der AK 2 und 3, wo Kerstin Stolze sogar einen Vierfachsieg im Klettern, Knoten, Werfen und Mehrkampf einfuhr und mit Kathrin Richter als Zweite im Knoten und Yvonne Kiss als Dritte im Mehrkampf weitere Podestplätze erkämpften. Zu einem Erfurter Finale kam es auch im Klettern der Männer. Hier verlor Christoph Weißflog allerdings seinen Titel an seinen Vereinskameraden Jacob Großner. Mit insgesamt 14 Titeln und 36 Medaillen blieben die Erfurter einmal mehr erfolgreichster deutscher Seesportverein, jedoch rückten ihnen die Rivalen aus Greifswald mit nur zwei Medaillen und einem Titel weniger enger auf die Fersen und waren ihrerseits in der Mehrkampfwertung sogar erfolgreicher als die Thüringer.